Wednesday, August 23, 2017

Auf ewig zu zweit (23.08.2017)

Die Monster unter dem Bett,
Sie schlummern in meiner Brust,
Ein Drache und der Teufel,
Niemals hatte ich gewusst,

Dass die Angst aus Kindertagen
Mich wohl nie wieder loslässt
Und die Stimmen bleiben auch,
Wenn man die Sucht nicht verlässt

Und die Sehnsucht schreit mich an
Genau, wie vor 10 Jahren,
Ist der Segen doch längst tot,
Habe ihn gleich begraben,

Die Monster in meinem Kopf,
Sie wollen Schmerzen und Leid
Ein Mädchen und die Klingen,
Wir sind auf ewig zu zweit

Sunday, July 30, 2017

Sterne und ihre Sterblichkeit (30,07.2017)

Wirst du noch da sein
Wo ich dich damals stehen sah?
Dort in der Kälte
Oder bist du längst nicht mehr da
So dunkel die Nacht,
Und du schientest so viel heller
Dass ich die Sterne
Und ihre Sterblichkeit vergaß

So viele Tage,
Die zwischen uns beiden liegen
Und du bist weit weg
Wie zu Beginn unserer Zeit
Tut es doch sehr weh,
Alle Kämpfe aus zutragen
Und zu verlieren,
Bis ich in den Scherben liege

Ich will dich retten
Aber du kannst mir nicht helfen,
Denn du bist so fern,
Auch wenn ich neben dir liege
So halte mich fest,
Damit wir heilen, was einst war
Bitte verzeih mir
Meinen Schmerz, den ich in mir trug..

Sunday, July 9, 2017

Keine Ausnahme (09.07.2017)

Ich wünschte, du würdest zuhören,
Statt deine Augen zu verschließen
Die Wahrheit könnte uns zerstören,
Doch ohne dich wird mein Blut fließen

Mein Herz besteht nur noch aus Scherben
Und du willst das Problem nicht sehen,
Dass die Dämonen mich verderben,
Auch wenn sie stets kommen und gehen

So bin ich schließlich mein größter Feind
Und Selbsthass ist mein zweiter Name,
Denn ich trage ihn und Wut vereint
Und du bist für mich keine Ausnahme

Ihr zwei beginnt leise zu reden
Du hörst ihr zu, gibst ihr deinen Rat,
Und ich stehe hier im Blutregen
Verstecke gut, was man mir verbat...

Friday, July 7, 2017

Die Freundin (07.07.2017)

Du glaubst, ich sei befreit,
Von der Wut und den Klingen,
Die ich damals vertrieb,
Doch ich höre sie noch singen
Ihre Lieder so laut,
Dass ich ihnen folgen will,
Dann sind sie zufrieden
Und meine Sucht wieder still...

Gegangen war sie nie,
Lies ich sie doch nicht gehen,
Denn ich will kein Leb wohl,
Sondern dieses Wiederseh'n
Es ist kein Untergang,
Ihr zu geben, was sie liebt,
Auch wenn ich dann verlier'
Und die Freundin wieder siegt...

Sunday, June 25, 2017

Keinen Morgen (25.06.2017)

Die Träne so blau,
Als sie von der Wange rinnt,
Doch sie schmeckt so süß,
Wie die Sucht, die stets gewinnt

Der Rauch viel leichter,
Als die Angst und die Sorgen,
Wieso lebe ich,
Als möcht' ich keinen Morgen

Die Klinge so laut,
Dass ich ihr nachkommen will,
Ich liebe den Hass,
Doch halte ich die Hand still,

Denn ein Versprechen,
Hat mich an dich gebunden,
Nun liebe ich dich
Und du heilst meine Wunden

Monday, June 19, 2017

Bis zum allerletzten Tag (19.06.2017)

Wenn der Tag zu Ende geht,
Und die Sonne dem Mond weicht
Erwachen meine Sorgen,
Dass die Zeit wohl niemals reicht

Und die Dämmerung nimmt dich,
Als seist du bloß Fantasy,
Auch kommt die Nacht viel zu schnell,
Und mit ihr die Melancholie

Ein Stern wird niemals reichen,
Um uns beide zu heilen
So lass mich dir ihn schenken,
Auf dass die Engel verweilen

Bis zum allerletzten Tag,
Denn du verdienst den Segen
Ich wünschte, ich wäre da,
Dann würde ich ihn dir geben...

Tuesday, June 6, 2017

Prolog des Untergangs (06.06.2017)

Am Ende kehren wir zurück
Zum Prolog des Untergangs,
Denn wer kann schon widerstehen,
Den Himmel wiederzusehen?

Lasst uns ein zweites Mal fallen
Vom Grund all meines Hasses,
Meiner Liebe für die Schmerzen
Und das Ergrauen der Herzen

Wir haben uns gestern verloren,
Doch ich war schon länger tot
Und du scheinst es nicht zu sehen,
Aber ich will zurück gehen

An einen Platz, den du nicht kennst,
Doch er war lang mein Zuhaus
So nimm meine Hand und mich fort,
An einen glücklicheren Ort