Tuesday, January 17, 2017

Midas (17.01.2016)

Kannst du zwischen den Zeilen lesen?
Erkennst du die Schönheit
In deinem Wesen?
Sie nimmt mir für immer den Atem

Hörst du Worte, die in mir brennen?
Auch wenn ich nichts sage,
So sehe ich Kunst,
Wenn ich in deine Augen blicke

Schmeckst du Liebe auf deinen Lippen?
Weißt du von purem Gold
In deiner Seele?
Als hätte Midas dich einst berührt

Spürst du Flügel an deinem Rücken?
Du musst ein Engel sein,
Denn du bist so gut,
Dass sogar Dämonen dich lieben....

Saturday, January 14, 2017

Du liebst mich (14.01.2017)

Sag mir,
Wo sind die Engel bloß?
Sie wohnten einst in mir
Nun ist der Kummer so groß
Und ich weiß, sie sind nicht hier

Sag mir,
Siehst du die Traurigkeit?
Mein Blut ist voll von ihr
Sehnend nach der Glücklichkeit,
Doch sie gehört nun nicht mehr mir

Sag mir,
Spürst du auch die Schwere?
Sie zieht mich auf den Grund
Ich bin voll von der Leere
Und kein Wort kommt aus meinem Mund

Hörst du,
Ich kann dir nichts sagen,
Denn du verstehst mich nicht
Und sollt' ich es doch wagen,
So ist es dein Herz, welches bricht

Hörst du,
Ich schreie innerlich
Und niemals ist es still,
Doch nach außen schweige ich,
Denn Schmerzen sind nichts, was ich will

Hörst du,
Ich bin schon verloren
Und doch liebe ich dich
Mein Herz ist fast gefroren
Und doch sehe ich: Du liebst mich

Friday, January 6, 2017

Ein letztes Mal (06.01.2017)

So schwarz die Nacht
Und so weiß der Schnee,
Dass ich nichts lieber wollte,
Als festzuhalten und zu gehen

Der Schmerz so tief
In meinen Armen
Ich liebte und du hasstest
All das Blaue in meinem Herzen

Doch du weißt nicht,
Dass ich mir wünschte,
Wir könnten nochmal zurück,
Wo Hass und Liebe so nah waren

Wo ist die Nacht?
Sie ist immer hier,
Denn nichts hat sich geändert
Ich war nie fort, auch nie ganz da

Ein letztes Mal
Mit meinem Dämon
Hinaus in die dunkle Welt,
Wo meine Sehnsucht mich hinführte..

Friday, December 30, 2016

Der Teufel im Himmel (30.12.2016)

Meine Liebe so stark und so tief
Sie gehört meinem Engel
Sein Herz so groß, dass ich Platz finde,
Wie der Teufel im Himmel

Seine Liebe so gut und so rein,
Liebst du doch einen Dämon
Mein Herz so blind, dass ich nicht sehe,
Wie du in die Hölle fällst

Dabei liebt meine Seele deine,
Bis Worte nichts bedeuten,
Denn was könnten sie dir schon sagen
Sie sind doch niemals genug

Und es schmerzt und bricht mich innerlich,
Dass du irgendwann fort bist
Du bist dort oben Zuhaus, nicht hier,
Nicht in diesem dunklen Ort

Meine Liebe so stark und so tief,
Dass ich dich gehen lasse,
Denn mein Herz kennt keine Glücklichkeit
Es kennt nur Schmerzen und Hass

Friday, December 16, 2016

Kranke Seelenfresser (12.12.2016)

Schwarze Schatten am Nachthimmel,
Seh' sie nicht in der Dunkelheit,
Doch sie kommen, um mich zu holen,
Mich und all meine Glücklichkeit

Sie kratzen an meine Türen
Und heulen in schrillen Tönen,
Dass ich einfach nicht anders kann,
Als mich an sie zu gewöhnen

Willkommen alte Dämonen,
Ward ihr doch eigentlich nie fort
Meine Seele ist euer Zuhaus
Höre ich wieder jedes Wort,

Das eure Stimmen mir flüstern:
"Zerstöre dich, nimm das Messer,
Wir und du, wir sind das Gleiche
Wir sind kranke Seelenfresser"

Sunday, December 11, 2016

Keine Worte (11.12.2016)

Zeig mir, was Liebe ist
In der Stille hinein
Schreit sie uns an
Und ich schlafe neben dir
Zu dieser Melodie

Sag mir, was Liebe heißt
Schmerzhaft und stark zugleich
Brennt sie in mir,
Und doch verstehe ich nicht
Diese fremde Sprache

Fühlst du, was Liebe ist?
Kein Wort und kein Gedicht
Auf dieser Welt
Scheint genug für dies zu sein,
Und doch verstehst du mich,

Wenn ich zu dir sage,
Dass wir keine Worte
Aber Küsse
Und Zärtlichkeiten brauchen,
Um Liebe zu zeigen

Thursday, December 8, 2016

Richtig zu lieben (08.12.2016)

Zieh' mich tiefer,
Hinein in die Schuld,
Dass nichts genug,
Und ich nie richtig bin

Zieh' mich tiefer,
Bis ich vergesse,
Wer ich mal war
Und wer ich sein wollte

Zieh' mich näher,
Bis meine Monster
Mich umarmen
Und nie mehr freigeben

Zieh' mich näher
An mein Spiegelbild,
Dass ich sehe,
Wie hoffnungslos ich bin

Zieh' mich weit fort
Von all meinem Hass
Zu einer Frau,
Die meinen Namen trägt

Zieh' mich weit fort
Von der Gewissheit,
Dass ich nicht weiß,
Mich richtig zu lieben